Blick vom Öko-Kultur-Weg zum Zahmen Kaiser

Öko-Kultur-Weg in Sachrang

Auf dem Öko-Kultur-Weg Sachrang

Ausgangspunkt: Sachrang großer Parkplatz: am Ortsanfang von Aschau kommend links Parkgebühr 2 €
Anfahrt: Autobahn A8 (München-Salzburg) bis Ausfahrt Frasdorf oder Bernau a. Ch., von dort jeweils ca. 5 km bis Aschau, weiter nach Sachrang 10 km.
Mit Bahn und Bus: Strecke München-Salzburg bis Prien am Chiemsee; von dort mit der Chiemgau-Bahn bis Aschau i.Ch. - weiter mit Linienbus (Mo - Sa) nach Sachrang (10 km).
Bus: http://www.aschau.de/de/bus-und-bahn-in

Weganfang in Sachrang

Weganfang in Sachrang

Entfernung: 7,56 km
Wanderparkplatz: 734 m
Tiefster Punkt: 704,5 m
Höchster Punkt: 772.7
Gesammtanstieg: 128 m
Anforderung: Einfache Wanderung
Gehzeit: Gesamtgehzeit 1,5 - 2 Stunden
Wer alle sehr gut gemachten Infotafeln lesen möchte sollte etwas mehr Zeit einplanen
Einkehr: Müllneralm Sachrang
Gasthof Wildbichl
Meine Wanderkarte

Geschichte des Öko-Kultur-Weges

Grenzgebiete haben immer etwas Besonderes. Wechselfälle der Geschichte, kriegerische Auseinandersetzungen, definierte Grenzlinien, hier das Eine, dort das Andere – so war es über Jahrhunderte. Dennoch sind dies- und jenseits der bayerisch-tiroler Grenze gemeinsame Herausforderungen und Lebensweisen, ähnliche Kultur und Identität. Darüber können wir uns auf dem Öko-Kultur-Weg in der Bergbauernregion Hatzenstädt und oberes Priental im Bergsteigerdorf Sachrang auf 12 Informationstafeln erzählen lassen.

Wegbeschreibung Öko-Kultur-Weg Sachrang

Blick auf Sachrang

Blick auf Sachrang

Vom Wanderparkplatz über die St.2093 nach Sachrang und die Dorfstraße entlang Richtung Müllner Peter Museum, hier befindet sich die erste Informationstafel. Wir biegen ein Haus vorher in den Kohlstadtweg ein und folgen dem Hinweisschild „Öko-Kultur-Weg" ortsauswärts und überqueren wieder die St.2093. Weiter geht es auf einem Feldweg zum Waldrand hier befindet sich wieder eine Infotafel. An der T Kreuzung halten wir uns rechts Beschilderung 1 Grenzhub, Rettenschöß und vorbei an der Sprungschanze. Bald verlassen wir den Forstweg und folgen einem Pfad links aufwärts, hier ist auch wieder das hellblaue „Öko-Kultur-Weg" Schild. (Achtung ! bei Nässe ist es hier durch herabgefallenes Laub sehr rutschig) Wir folgen dem Pfad durch den Wald und über eine Lichtung Richtung Ortsteil Aschach. Dort steht das Geburtshaus des Müllner-Peter. In Aschach folgen wir wieder dem an einem Gartenzaun befestigten „Öko-Kultur-Weg" Schild. Und wandern weiter am Bachlauf entlang bis zur Kneippanlage - perfekt für eine Erfrischung.

Grenze

Grenze

Nun über einen Holzsteg und weiter zur Ferienwelt Oberes Priental. Am Ende der Ferienanlage verlassen wir bayerischen Boden vorbei am Grenzbankerl 48 und und über einen Weiderost. Weiter geht es über Wiesen mit schöner Aussicht auf den Zahmen Kaiser zu den ersten Tiroler Höfen. Vor dem Gschößerhof führt der Weg durch ein schmiedeeisernes Gartentor mit der Aufschrift „Durchgang".Nach einem kurzen Stück auf der Nebenstraße biegen wir rechts in einen Steig ein, der durch den Wald abwärts führt: Beschilderung „Öko-Kultur-Weg". Unten angekommen führt der Weg auf einem Holzsteg über einen Bach, dann aufwärts immer den Öko-Kultur-Weg Schildern folgen. Nun wandern wir an dem idyllischen Bergbach entlang bis wir auf eine Straße treffen, der wir rechts aufwärts folgen. Nach einem kurzen Stück auf der Straße biegen wir rechts ab, auch hier dem blauen „Öko-Kultur-Weg" Schild folgen.

uralte Linde Naturdenkmal

uralte Linde Naturdenkmal

Aufwärts führt unser Weg an einer uralten Linde vorbei die als Naturdenkmal gekennzeichnet ist. Bald kommt das Gebäude der Bio Sennerei Hatzenstädt in Sicht in deren Laden es frische Butter und selbst gemachten Käse in exzellenter Qualität zu kaufen gibt. Über Wiesen und Felder geht es bis zum Wildpark Wildbichl der zu einem Besuch einlädt. Weiter geht es ein Stück auf der Straße und vorbei an einer Tankstelle erreichen wir wieder bayerischen Boden. Gleich danach können wir links zur Ölbergkapelle abbiegen auch mit „Öko-Kultur-Weg" ausgeschildert. Auf einem Pfad ein kurzes Stück aufwärts und die Ölbergkapelle ist erreicht. Diese Kapelle wurde 1828 vom Roman und Film her bekannten Müllner Peter von Sachrang vor dem Verfall gerettet. Jeden 3. Sonntag im September findet die Bayerisch-tirolische Wallfahrt zur Ölbergkapelle statt. Schon in vorchristlicher Zeit soll sich hier eine Kultstätte befunden haben.

Ölbergkapelle

Ölbergkapelle

An diesem ganz besonderen Platz sollten wir unbedingt kurz innehalten und ihn auf uns wirken lassen. Weiter geht es durch den Wald und vorbei an einem künstlich angelegten Teich von beachtlicher Größe. Danach geht es über einen Holzsteg und wir erreichen die Skipiste der Kaiserblick-Lifte. Nun ein kurzes Stück links aufwärts dann wieder rechts auf Stufen aufwärts wieder in den Wald und auf einem schönen Waldweg leicht abwärts. Dann links blauem Schild „Öko-Kultur-Weg" und dem Holzschild ÖKO-KULTUR-WEG folgen. Nun am Bach entlang bis zur Dorfstraße der wir nach links durch den Ort vorbei am Tourist-Info-Sachrang und dem Sachranger Dorfladen bis zu unserem Ausgangspunkt folgen.

Karte der Wanderung Öko-Kultur-Weg

  • Sachrang
  • Müllner Peter Museum Sachrang
  • Grenze
  • Gasthof - Wildpark Wildbichl
  • Teich bei den Kaiserblick Liften
  • Ölbergkapelle

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